Sonntag, 7. November 2010

Endlich wieder im eigenen Bett schlafen

Seit gestern Abend bin ich nun zurück in meinen eigenen vier Wänden. Meine Woche war sooo voll gepackt, dass ich tatsächlich kein einziges Mal mehr einen neuen Post schreiben konnte. Ich bin morgens um 8h aus dem Haus gegangen und war um 23:30h zurück. Es war sehr anstrengend, aber auch total toll!

Nun zu Anton und der Ferienwohnung. Ich schrieb ja schon, dass Anton sich bitterlich beschwerte. Die dunklen Möbel und Fliesen gefielen ihm nicht (mir auch nicht sehr ;) ).

 Anton beschwert sich, weil ich ihn so lange alleine gelassen habe und so spät er wieder gekommen bin
(kennt er kaum)
 Anton kuschelt mit mir.
 Anton entdeckt eine fremde Katze vor unserer Tür.
 Fliesen im Wohnzimmer.
 Küchenfliesen.
 Badfliesen
Anton schaut mir morgens nach, als ich gehe. 

Das ist die Küche, an der Seite linst Fritzi ins Bild.

In diesem schönen Kloster fand meine Fortbildung statt. Was ich genau gemacht habe, dass schreibe ich Euch das nächste Mal, wenn es Euch interessiert. :)
Wir hatten wunderschönes Wetter. Und langsam wird es nun wirklich Herbst. Ich liebe die Blätterfärbungen:

Es erinnert mich immer an meine Kindheit, wenn ich durch einen solchen Blätterhaufen gehe. Das hat Spaß gemacht! Nun bin ich aber froh, wieder in meinem Bett schlafen zu können. Auch Anton ist ganz happy, dass wir nun wieder zuhause sind. Er fährt zwar gerne mit und war auch schon oft mit fort, aber dieses Mal war er eben auch viel alleine. Das ging nicht anders, denn im Kloster durften Fritzi und er sich nicht aufhalten. Da Anton gewohnt ist bei mir zu sein und sich neben mir zusammenzurollen- egal was ich gerade mache- war da für ihn nicht ganz so schön. Dazu hatten die Vermieter der Ferienwohnung einen Hund, der dauernd unter dem Türschlitz geschnüffelt hat und so laut gepustet. Das war nicht gerade Antons Ding. Er kennt zwar den Nachbarshund aber kann ihm nicht sooo viel abgewinnen. :)

So, genug für heute erstmal. Jetzt will ich in Ruhe gucken, was bei Euch so passiert ist!




 

Montag, 1. November 2010

Straßburg

Gestern habe ich einen kleinen Abstecher nach Straßburg gemacht. Ach, war das schön mal wieder Französisch sprechen zu können!
Den Dom habe ich natürlich auch besucht.

Vor dem Dom hatte sich eine kleine Bigband versammelt und sehr coole Musik gemacht:
Die kleinen Läden finde ich auch einfach nur schön:




Und zum Schluss habe ich noch ein altes Karussel gesehen:
Das Wetter war in Straßburg aber nicht so schön wie es hier in Baden-Baden war! Am Schluss gab es sogar ein paar einzelne Tropfen. Aber naja, das ist nicht so schlimm. Ich fahre gleich zu meiner Fortbildung und hoffe, dass es schön wird.

Samstag, 30. Oktober 2010

Schwein gehabt oder Carpe Diem

Gestern und heute habe ich die neuen Stickschweinchen von Anja Rieger gestickt. Ich liebe meine Stickmaschine! Das ist sooooo toll, was man da alles machen kann und nebenher kann man sich noch um das Essen und die Wäsche kümmern. Ideal, wenn man was Kreatives machen will aber eigentlich nicht sooo viel Zeit hat.


Alle Schweinchen kommen auf meine Ordnerhülle für meine Fortbildungsunterlagen. Morgen fahre ich nämlich in den Fortbildungsurlaub und brauche dazu einen schönen Ordner um alles zu sammeln.
Anton und Fritzi kommen natürlich mit. Wir sind fleißig am Packen. Naja, wir ist übertrieben. Eigentlich arbeite nur ich und Fritzi und Anton schlafen! Unerhört! ;)

Ich habe im Möbelhaus diesen tollen Schriftzug entdeckt aus Holzbuchstaben:
Ich wollte eigentlich die Buchstaben mal einzeln bestellen, bei Dawanda gibt es ja auch immer Leute, die es anbieten, aber so zusammen finde ich es noch besser, denn da kann sich nichts verschieben. Carpe Diem finde ich als Motto sehr gut. Es gefällt mir sehr.

Ob ich diesem Motto heute gerecht werde? Ach ja... Eigentlich gäbe es ja schon noch dies und das zu tun und heute hat der Tag ja ausnahmsweise auch mal 25 Stunden, aber trotzdem...
 Was meinst Du denn dazu, Anton? 

Müssen wir müssen?

Naja, also wenn sogar Du meinst, da kann man mal ein Auge zudrücken, dann finde ich es auch!

Dieses Bild ist gestern entstanden während ich gestickt habe. Und ich finde es sooo toll. Bisher habe ich nie ein Bild gehabt auf dem Anton ein Auge zudrückt. Eigentlich hat er beide Augen offen oder beide zu.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! Aufs Internet verzichten und auch aufs Bloggen muss ich aber trotz Urlaub nicht, denn ich habe ja ein Netbook mit mobiler Internetflatrate. Das ist wirklich praktisch!




Freitag, 29. Oktober 2010

Pünktchen


Diese süße Lampe mit dem rot-weiß gepunkteten Schirmchen habe ich neu in meiner Nähecke. Natürlich auch dieses Mal unmöglich ein Bild ohne Anton zu machen.Aber schaut selber... Auf dem zweiten Bild streckt er sogar die Zunge raus ;)

 "Erstmal schön putzen"
 "Was soll ich machen? Runter?"
 
"NÖ! Ich schlafe doch!"
Keine Chance für mich die Lampe mal alleine aufzunehmen. Dabei hätte ich das gerne mal gemacht...

 "Jetzt bin ich wieder wach! Bin gar nicht mehr müde!"
 "Was ist da unten? Ach, meine Maus. Nee, die kann da warten."

Naja, dafür ganz viele Bilder von Anton und wer genau guckt, der entdeckt dahinter sicher auch meine schöne Pünktchenlampe.  Ich wünsche Euch einen schönen, sonnigen Freitag!

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ein Igel ist zu Gast

Dieser süße kleine Kerl war heute bei mir und den Mäusen zu Besuch. Ist er nicht goldig? Die Mama, die ihn da hält peppelt kleine Igel auf, die sonst nicht über den Winter kommen würden, weil sie viel zu leicht sind. Sie hat uns ganz viel erzählt über Igel und es war wirklich toll!

Das Wichtigste ist es übrigens den Igel zu nächst in lauwarmen Wasser zu baden, damit seine Flöhe und Parasiten abfallen. Dazu gibt es ein spezielles Bademittel. Der  kleine Kerl hat ein paar Flocken von seiner Einstreu an seinen Stacheln hängen, das sind keine Parastiten ;). Er hatte übrigens auch keine, denn die Mama hatte ihn natürlich schon längst gebadet. Damit die Kinder aber wissen, wie es gemacht wird, hat sie es uns gezeigt. Der Igel hat sich pudelwohl gefühlt in dem Wasser und hat sogar kleine Schwimmbewegungen gemacht. Igel sind sehr gute Schwimmer, erzählte die Mutter. Wusstet Ihr das?
Dann haben wir noch Essen für den Igel vermischt.

Der Igel bekommt eine Mischung aus Katzenfutter, einem hartgekochten Ei, Quark, Spezialfutter (in dem Käfer und so ein Zeug drin sind), Hack und Weintrauben. Alles wird zusammengemixt und der Igel war schon ganz aus dem Häuschen als er es roch. Er machte laute Grunzgeräusche und seine Nase wackelte.

Wirklich ein süßer Kerl. Streicheln durften wir ihn auch. Eigentlich fühlen sich seine Stacheln gar nicht so übel an. Naja, so weich wie Anton nicht, aber schon gut.

Der kleine Igel hat nun schon ein bißchen zugelegt. Sollte er sein Soll noch erreichen und es draußen eine warme Phase geben (mit Temperaturen über Null), dann wird die Mama ihn im Wald aussetzen. Sie sagte uns, die Igel legen sich sofort hin, wenn sie einen Platz gefunden haben, und schlafen. Wenn sie nun also viel zu dünn noch sind, machen sie trotzdem instinktiv ihren Winterschlaf und erfrieren, weil ihre Speckschicht nicht dick genug ist.
Die Mama trägt nachts Zeitungen aus und da begegenen ihr eben oft Igel, die sie dann - wenn es nötig ist- peppelt. Wusstet Ihr, dass die Igelkinder nur 6 cm lang sind und 12 bis 25 Gramm wiegen?

Ich habe zwar schon öfter Igel gesehen (um ehrlich zu sein- die meisten wohl plattgefahren am Straßenrand- aber auch ein paar im Garten), aber so nah war ich eigentlich noch nie einem Igel. Zumindest habe ich ihn nie gestreichelt und auch nicht seine Ohren und sein Gesicht so ausgiebig ansehen können. Igel haben richtige Mimik, wirklich süß!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Pure Lust- die Gewinner bekannt zu geben!





Ersteinmal einen leckeren Tee- witzigerweise heißt er "Pure Lust".
Nun bin ich gerüstet für die Bekanntgabe der Gewinner von meinem Blogcandy:







Der erste Preis- die Kollektion Mittsommerland- geht an  Petra von oh-so-sweet
und der zweite Preis- die Überraschung- geht an Lotti von lottisvenson.

Petra, Deine Adresse habe ich ja, aber Lotti, kannst Du mir Deine noch mitteilen?

An Euch alle- es war schön, dass Ihr mitgemacht habt. Diese Verlosung war sicher nicht meine Letzte!
Liebe Grüße an diesem kalten Dienstag!

Montag, 25. Oktober 2010

Eine Tasche- drei Taschen

Letztes Jahr habe ich im November eine Tasche aus LKW-Plane genäht und weil ich es ein bißchen abwechselungsreich wollte, habe ich zwei verschiedene "Deckel" dazu genäht:


Beide Deckel sind mit Maschinenstickerei verziert, außen habe ich aus Stoff Schrägband gefertigt und die Deckel damit eingefasst.

Am Samstag habe ich dann dieses elastische Kringelband gesehen und hatte eine neue Idee für einen herbstlichen bzw. winterlichen Deckel:




Ich finde, es ist so eine richtige Mädchentasche :) Dieses Mal übrigens mit handgesticktem Kreuzstichherz aus dem Acufactumbuch. Meine Sommerarbeit, sozusagen.
Das Gummirüschenzeug lässt sich so toll verarbeiten! Ich habe es noch in rot mit weißen Punkten und bereue, nicht doch noch etwas mehr gekauft zu haben. Ich plane nämlich schon den nächsten Deckel. Filz habe ich noch.


Anton fand währenddessen gar nichts dabei auf meinem Volumenvlies zu sitzen und sich auszuruhen. Mit einem Male musste er aber doch kuscheln kommen.


Aber das ist auch in Ordnung, er ist doch mein Babylein :)

Sonntag, 24. Oktober 2010

Der Schneemann

Der Schneemann von Birgit Haase

Es stand ein Schneemann hinter´m Haus,
er sah sehr zufrieden aus.
Auf seinem Kopf, da saß ein Hut,
der stand ihm wirklich einfach gut.

Aus Kohle waren Mund und Augen,
die auch als Knöpfe prima taugen.
Eine Möhre, knackig fein,
sollte seine Nase sein.

Er konnte wirklich glücklich sein,
am Tage war er nie allein.
Da spielten Kinder um ihn rum,
er genoss es, still und stumm.

Doch Kinder müssen abends heim,
dann war der Schneemann ganz allein.
So beschloß er also dann,
ich seh mir ihr Zuhause an.

Leise ging er zu dem Haus,
alle Lichter waren aus.
Vor der Tür, da blieb er stehn,
um sich nochmal umzusehn.

Dann im hellen Mondenschein,
schlich er sich ins Haus hinein.
Im Wohnzimmer stand er nun,
um sich etwas auszuruh´n.

Dabei merkte er es kaum,
es war warm in diesem Raum.
Gebannt stand er in diesem Zimmer,
der Schneemann wurde immer dünner.

In dicken Tropfen fiel das Wasser,
der Teppich wurde immer nasser.
Und die Menschen dann am Morgen,
machten sich so ihre Sorgen.

"Woher kommt den diese Pfütze?
Woher Kohle, Möhre, Mütze?
Der ganze Teppich ist ja nass,
das ist überhaupt kein Spaß!"

Nach dem allerersten Schreck
putzte man das Wasser weg.
Doch fällt der Schnee im nächsten Jahr,
ist auch der Schneemann wieder da.


Mein Schneemann hat den großen Vorteil, dass er drinnen nicht schmilzt! Ich habe ihn aus weißem Fleece genäht, seine Jacke ist aus einem Tildastoff und seine Mütze, sein Muff und der Schal sind aus Tilda-Wollstoff.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!