Sonntag, 19. September 2010

Stulpen sind fertig

Gestern habe ich sie in Angriff genommen- die Stulpen!
Ich habe rosa Wollstoff von Tilda genommen, damit sie schön warm sind.
Die ertauschte Spitze von Renate hat auch sofort eine Verwendung gefunden.


Am Abend hab ich auch gleich noch Bilder gemacht, daher sind sie auch etwas dunkel.

Danach habe ich mich mit meinem neuen Buch "Reckless" von Cornelia Funke ins Bett gekuschelt.
Die Herzen sind aus weißem Fleecestoff und appliziert. Dazu habe ich kleine weißglänzende Perlchen aufgenäht.


Hier noch Bilder im Tageslicht:

Leider konnte ich alleine nicht Fotos machen wo ich beide Stulpen trage. Meine Nachbarin hat heute auch nicht um die Ecke geguckt, sonst hätte sie es vielleicht machen können. :)

Ich glaube, die Stulpen wären schöne Weihnachtsgeschenke. Aber die sind jetzt nur für mich! Jawohl!

Samstag, 18. September 2010

Schablonen herstellen

Heute will Euch schreiben, wie ich meine Schablonen herstelle und verwahre.
Habe ich Schnittmuster, die ich ausdrucke, dann schreibe ich in jedes einzelne Teil des Schnitts was es genau ist, z. B. Tilda Hase, Ohr und wie oft ich das Teil brauche 4x, dann laminiere ich die ganze Seite.


Der Vorteil ist, dass das Schnittmuster sehr fest wird und zudem lange haltbar.

Handelt es sich um Schnitte aus einem Buch, dann zeichne ich sie mit einem permanenten Folienstift auf eine Folie, auch mit genauer Bezeichnung.



Wenn ich die durchsichtigen Folienschnitte auf einen Stoff lege, dann kann ich z. B. genau sehen welches Muster ich dann nutze usw.


Ich bewahre alle meine Schnitte in jeweils einer Hängeregistraturmappe auf. Auf die Mappe klebe ich ein Foto und innen habe ich eine Materialangabe und manchmal auch eine ungefähre Zeitangabe wie lange ich zum Fertigstellen brauche.



Die Schnittmustermappen sammel  ich in einem Hängeregistraturständer.


Heute brachte mir der Postbote mein Paket mit dem "Skandinavische Winterzeit" Buch.
Es sind einige nette Sachen drin, aber auch Vieles, was nicht so meinen Geschmack trifft bzw. für was- meiner Meinung nach- niemand einen Schnitt braucht oder schon x Schnitte hat (Nikolausstiefel z. B. oder Herzen).
Aber es macht Lust beim Durchblättern und ich habe schon das eine oder andere Projekt in Gedanken zu meiner To-Do-Liste hinzugefügt.

Ursprünglich wollte ich neue Kissen für mein Sofa nähen, aber ich habe mich dann umentschieden, als ich so schöne in einem Dekoladen fand. Leider hatten die nur vier und ich habe ein riesiges Sofa.
Im Urlaub hatte ich Glück, in einer anderen Filiale fand ich die gleichen Kissen und dazu auch noch um die Hälfte reduziert. Nun habe ich doch das ganze Sofa mit Kissen bestückt.


Mein Sofa ist hellblau und die Kissen sind türkis-grau-weiß gestreift. Einen passenden Tischläufer habe ich dazu auch noch gefunden, den habt Ihr gestern unter dem Sonnenblumenstrauß schon gesehen.

Ich hoffe auch Euch beschert das Hoch Karl-Heinz heute einen sonnigen Tag!

Freitag, 17. September 2010

Ein Elch ist entsprungen

Er ist fertig :)
Bei schönstem Sonnenschein durfte er noch eine Runde spazieren gehen. Meine Nachbarin war ganz irrtiert, dass ich Weihnachtssachen fotografiere. Dabei gibt es doch auch schon leckere Lebkuchen.
Wo ist das Problem?



Meinen Post habe ich übrigens in Anlehnung an das Buch von Andreas Steinhöfel benannt.

Schöne Überraschung

Als ich heute zur Arbeit kam, da lag dieser schöne Sonnenblumenstrauß auf meinem Schreibtisch.
Ein Kind hat ihn mir mitgebracht. Einfach so "weil ich Dich so gerne habe". :)
Ich war ganz gerührt. Die Sonnenblumen sind so schön! Ein richtiger Farbtupfer. Passend dazu werde ich auch noch mit ganz viel Sonnenschein belohnt.
Ich liebe an meinem Beruf so sehr, dass kein Tag wie der andere ist und ich nie weiß, was mich erwartet. Manchmal ist das auch nicht so schön, aber heute...

Gestern habe ich an meinem Elch weitergenäht (eigentlich passt das jetzt nicht mehr zum Wetter, denn der Herbst hält schöneres Wetter parat als der ganze August!).




Aber er wird... ich schätze morgen ist er dann bereit für ein Foto-Shooting. :)

Ich hoffe, der Tag hat heute auch schöne Überraschungen für Euch parat gehalten. Ich freue mich auf das Wochenende- ganz viel Zeit für alles, was ich machen will.

Donnerstag, 16. September 2010

Tauschgeschäfte

Als Allererstes möchte ich mich für Eure lieben Kommentare bedanken! Ich freue mich immer so sehr, wenn ich sie lese!! Und ich freue mich auch, dass meine ständigen Leser nach und nach zunehmen. Ich freue mich schon immer zu sehen, wer meinen Blog besucht hat. Ich finde das so unglaublich toll zu sehen, dass sich Leute für meine Sachen interessieren, die ich teilweise gar nicht persönlich kenne.

Ein bißchen traurig war ich, als ich in einem anderen Blog bei den Kommentaren gelesen habe, wie sehr manche genervt sind, wenn sie nach Schnitten gefragt werden, weil jemand etwas nachnähen mag, dass sie auf ihrem Blog gezeigt haben. So was sei ein doofer Kommentar.
Ich habe auch schon öfter gefragt, wo es diesen oder jenen Schnitt zu kaufen gibt und etwas auch nachgenäht oder auf meine "To Do Liste" geschrieben. Ich finde dabei gar nichts Böses oder Blödes. Ganz im Gegenteil, wenn ich jemanden frage, wo ich auch den Schnitt dafür finden kann, dann drückt das doch aus, dass man das Genähte toll findet. So toll, dass man es auch gerne machen würde. Ist denn Bloggen nicht auch ein bißchen dafür da andere zu verführen?
Ich habe darüber gar nicht nachgedacht, dass andere so einen Kommentar lästig, blöd oder frech finden. Ich habe es immer nett gemeint, weil ich mich freuen würde, wenn ich jemanden Lust auf meine Näharbeit gemacht habe. Es geht ja nicht darum, dass man einen Schnitt illegal erbeuten will sondern nachkaufen.

Was denkt Ihr darüber? Mich hat das etwas verunsichert und ich weiß nicht, ob man nun nur noch "oh, toll" als Kommentar schreiben sollte ?!







Endlich hatte ich Zeit Fotos von meinem Tausch mit Renate (http://finescottage.blogspot.com/ ) zu machen.
Ich habe mit ihr Tildastoffe gegen Spitze und sooo schöne von ihr selbergemacht Charms getauscht.


Sind sie nicht schön???
Eigentlich sollten sie am Montag kommen, waren aber erst Dienstag in meinem Briefkasten. Seit heute weiß ich auch wieso, Renate. Meine Nachbarin hatte sie in ihrem Postkasten und musste erstmal umsortieren (wir haben einen neuen Briefträger der es irgendwie nicht so blickt...). ;)



Dieses Stühlchen habe ich vor einiger Zeit beim Elchgeschäft mitgenommen. Dort wurde es aus dem Sortiment geworfen und dies war das Ausstellungsstück. Leider hatten die in die linke obere Ecke so einen blöden Klebehaken montiert, der nicht schön wieder abgegangen ist. Erst war ich traurig, weil der Stuhl darunter etwas verkratzt war und sich Klebereste nicht entfernen ließen. Dann fiel mir mein Tilda- Holzhäuschen in die Hände, das ich im letzten Jahr in meinem Adventskalender hatte und da war mir klar, dass das doch kein Zufall sein konnte.

Letztes Jahr hatte ich einen richtig tollen Adventskalender. In einem Forum haben wir  Adventskalenderwichteln gemacht. Dabei bekommt jeder einen Wichtel zugelost, der für ihn einen Adventskalender bestückt. Natürlich kann man dabei Wünsche angeben. Hatte Nähen und Tilda genannt und hatte jeden Tag etwas ganz Tolles. Ich bin schon gespannt, wie das dieses Jahr wird (das dritte Mal Adventskalenderwichteln). Es macht immer solchen Spaß sich einen Kalender auszudenken und für jemand fast Fremdes zu bestücken. Eine ideale Lösung, wenn man sonst keinen Kalender hätte, denn die gekauften finde ich nicht so schön.

Meine Nachbarin war eben sehr irrtiert, weil ich vor dem Stühlchen auf der Wiese hockte und Fotos gemacht habe. Dabei finde ich hat der Stuhl in der Natur was.

Mein Rosenbäumchen hat auch noch eine allerletzte Blüte  und die Hortensie hat tatsächlich auch noch einmal geblüht gehabt.

Zum Glück beginnt Morgen das Wochenende. Bei mir ist doch das eine oder andere liegen geblieben, dass ich noch so gerne erledigen wollte. Dann ist endlich Zeit dazu.

Mittwoch, 15. September 2010

Die kleine Hexe von Lieve Baeton

Kennt Ihr die Bücher?
Ich mag sie sehr gerne. Um meinen Kindern die Geschichten der kleinen Hexe ansprechend einzuführen, habe ich die kleine Hexe Lisbeth vor einiger Zeit nachgenäht.


Heute durfte sie es sich im Efeu gemütlich machen mal für die Fotos in die Kamera lächeln.
In die Schule durfte sie allerdings schon länger nicht mehr mit, denn meine jetzige Klasse ist schon zu alt für die kleine Hexe.
Schade eigentlich...

Dienstag, 14. September 2010

Zwillingswagenkette- ohne Anton geht es nicht

Im Januar sind die Zwillinge meiner Freundin auf die Welt gekommen. Da sie mir ihr Leid geklagt hat, dass es für den Zwillingswagen gar keine schönen Kinderwagenketten gibt, war es ja klar, was sie sich wünscht.
Neben einem Outfit für Helen und einem ähnlichen für Philipp wollte ich erstmal gucken, ob es nicht doch was Schönes gibt oder zumindest etwas, was sich abändern lässt.
Nichts. Ich konnte ihre Enttäuschung gut verstehen, denn die leicht anthroposophisch wirkenden Einzelketten gefielen mir auch nicht besonders.
Was blieb anderes übrig als selber kreativ zu werden?

Ich habe also einen durchgehende Kinderwagenkette für den Wagen genäht. Ich habe dazu einen Tausendfüßler gewählt, der in jedem seiner Körperstücke einen Buchstaben trägt. Hätte ich damals schon die Stickmaschine gehabt... ;)

Fotos waren schlecht zu machen, denn es ging nicht ohne Anton. Dauernd lag er mit im Bild. Aber naja... Am allerliebsten hätte er wohl die Kette gehabt, denn die Beine konnten so gut wackeln.


Zwischen den Körperteilchen habe ich verschiedne Holzperlen aufgefädelt. Im Kopf ist eine Quietsche.




Da mein Elch noch nicht fertig ist (auf der Arbeit ist viel zu tun), dachte ich, es wäre eine gute Gelegenheit heute mal die Kinderwagenkette einzustellen. Diese Klippser habe ich übrigens im Babyfachmarkt gekauft, aber eigentlich wäre es billiger geworden ein häßliches Klippskettendings zu kaufen und die Klippser abzuschneiden. Die Idee kam mir nur viel später.

Meine Freundin hat sich damals sehr gefreut.

Sonntag, 12. September 2010

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da

In riesigen Schritten wird es Herbst. Heute aber haben wir noch mal richtigen Sonnenschein. Da lässt es sich aushalten. Ich habe das gute Wetter genutzt um meine Kürbisse zu fotografieren. Meine Herbstdeko kommt nämlich bald mit auf die Arbeit.


Das ist nur eine kleine Auswahl an meinen Kürbissen, viele haben ich verschenkt.

Trotzdem gefallen sie mir sehr!

Und nun schaut mal, wer mich neugierig beobachtet hat, während ich am Fotografieren war??

Ist es nicht unglaublich, dass dieser kleine Kerl einen ganzen Apfel in seinem Maul halten kann? Das Eichhörnchen ist übrigens zahm und lässt sich von mir streicheln. Ich habe es Willi getauft, nachdem es das ganze Frühjahr über bei uns auf der Terrasse Besuche gemacht hat und sich sogar füttern ließ.
Willi hat sich heute für einen Apfel entschieden, doch bevor ich ihm den noch in Schnitze schneiden konnte, hat er ihn schon mitgenommen.


Vor gar nicht langer Zeit sah ich ein Eichhörnchen, das genauso aussah wie Willi (hier sind die meisten dunkelbraun, Willi jedoch rotbraun) überfahren auf der Straße. Ich fürchtete schon es wäre Willi, weil er schon länger nicht mehr kam. Ich habe mich heute sehr gefreut, dass er es nicht war!

Samstag, 11. September 2010

Häsin bekommt einen Freund

Die arme Häsin- da fühlt sie sich ganz alleine und bittelt und bettelt auch endlich einen Freund zu bekommen.

Ich kann nicht anders, ich muss es machen. Ich kann traurige Häsinen nicht ertragen.


Anton hat währenddessen sein Bettchen mit viel Mühe umgestellt und in die Ecke zwischen den Kommoden im Nähzimmer geschoben. Nach dieser anstrengenden Arbeit macht er erstmal ein tiefes Schlummerchen.

Ja, da ist er ja der Hase. Seine Jacke hat eine Blütenbordüre bekommen, die schon ganz alt ist. Meine Mama hat sie mir vor einigen Jahren aus ihrem Nähfundus geschenkt.

 Nun können die Beiden gemeinsam durch ihr Leben ziehen. Sie probieren schon mal einen Spaziergang durch den Garten.

Donnerstag, 9. September 2010

Es wichtelt

Und mit ganz großen Schritten wird es Herbst.
Draußen gießt es in Strömen und es ist kalt. Richtig ungemütlich!

Zum Glück muss ich nicht raus, nur um eben meine Wichtel zu fotografieren.

Die beiden Steinwichtel habe ich letztes und vorletztes Jahr auf einer Bastelmesse gefilzt.


Der Mann ist zuerst entstanden. Anton hat großen Gefallen an seiner Mütze gefunden und wann immer die Wichtel aufstellt sind, klaut er die Mütze.


Alleine sein ist traurig, auch für Wichtel. Daher kam letztes Jahr noch diese Dame dazu.

Und Ihr könnt Euch sicher denken, was mir gestern doch keine Ruhe gelassen hat? Genau, mein armes Häschen bekommt nun doch einen Freund. Sein Körper ist schon dabei ausgestopft zu werden. :)


Anton ist bei diesem Wetter auch nur nach schlafen zu Mute. So ein Glück, dass man von der Recamière so gut auf den Nähtisch gucken kann (wenn man denn nicht gerade die Augen zu hat...)


Herbstliche Regengrüße sende ich Euch. Ein bißchen dürfte sich die Sonne ja doch blicken lassen...

Mittwoch, 8. September 2010

Die Erinnerung ist das Tagebuch unserer Seele...

Roswitha Bloch

Vor mehr als 2 Jahren begann ich die kleinen Tilda-Hasen zu nähen. Eine Häsin war schon fast fertig- ihr fehlten nur noch das Jäckchen, Augen, Nase und Schnurrhaare.
Ich war überzeugt, dass ich sie noch die Woche fertig bekäme, als sich von jetzt auf später mein ganzes Leben änderte.
Ich musste mein Nähzimmer einräumen und alle meine Ufos verstauen, auch die kleine Häsin.

Als ich wieder ein Näheckchen einräumen konnte und meine Ufos auspackte, konnte ich sie nicht fertig nähen. Sie erinnerte mich so sehr. Das tat weh.
Die Arme wurde dazu verdammt in meiner Kommode zu warten.

Bis gestern. Ich räume mein Nähzimmer um und plötzlich hatte ich sie in  der Hand. Mir kamen so viele Erinnerungen hoch und ich dachte mir, das Beste ist es, sie endlich fertig zu machen.
Hatte sie doch auch verdient, oder?

Nun ist sie da.



Sie soll nicht mehr traurig sein und mich auch nicht mehr traurig machen, daher bekommt sie ein Lächeln ins Gesicht gestickt:


Ihr Freund liegt noch in Einzelteilen in der Kommode. Er muss noch gestopft und zusammen genäht werden. Ich weiß nicht, wann ich dazu komme. Aber manchmal ist es wichtiger die Geister der Erinnerung zu vertreiben als fertig einzuräumen, oder?

Erinnerungen erlösen heißt ihnen mit Liebe zustimmen. Die schlechten dürfen dann gewesen sein und die guten sind nicht mehr an Sehnsucht gefesselt.
Peter Horton

In dem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Mittwoch!
 

Dienstag, 7. September 2010

Was bloggen für mich ist

Eine meiner Freundinen fragte mich am Telefon, warum ich blogge und was das für mich bedeutet.
So lange blogge ich ja noch nicht, aber mache es gerne!
Ich freue mich, wenn ich sehe, dass Leute auf meinen Blog geguckt haben und finde es toll, wenn ich sehe, woher alle so kommen. Wie könnte ich denn in meinem "Reallife" z. B.  Leute aus Österreich erreichen oder aus ganz anderen Städten in Deutschland in denen ich selber noch nie war?


Sehr freue ich  mich natürlich auch, wenn mir jemand etwas antwortet. Ich selber versuche auch oft zu kommentieren, aber meistens gelingt es mir nicht. Ich schreibe und schreibe, will es dann veröffentlichen und nichts passiert mehr. Warum das so ist, weiß ich nicht :(

Vielleicht weiß jemand von Euch Rat?

Ich antwortete meiner Freundin: Bloggen- das ist wie sich mit Bekannten auf einen Kaffee treffen und einen kleinen Plausch halten- egal wo man sich gerade in dieser Welt aufhält.
Und natürlich ist Bloggen ein Ideenpool wie man ihn in keiner Zeitschrift der Welt bekommen könnte. Es ist Anregung, Lust auf Neues, Ideen sammeln, Ideen ausprobieren, Gleichgesinnte treffen...

Ich glaube, niemand, der nicht selber bloggt, kann das verstehen.
Für mich ist mein persönliches Bloggen auch Erinnern. Es hat etwas von einem Tagebuch und wenn ich denke, dass ich ja schon so lange nichts mehr gemacht habe und mich frage wo überhaupt eigentlich mein Tag (abgesehen von Arbeit und täglichen Pflichten) geblieben ist, dann schaue ich mal meinen eigenen Blog an und denke für mich- Oh. Da hast Du doch einiges gemacht!
Nicht so viel wie andere, vielleicht. Nicht jede Idee ist eine Tat geworden, aber immerhin nach und nach wird es.

Habt Ihr Lust zu schreiben was Bloggen für Euch ist?
Ich würde mich freuen!

Sonntag, 5. September 2010

Schneller Nachtisch

Kennt Ihr das auch? Das Telefon klingelt, Du bist eigentlich gerade dabei das Haus zu verlassen. Du denkst es ist wichtig und nimmst noch schnell ab und prompt ist es die fixe Bitte etwas für eine Party mitzubringen?

Ging mir gestern so. "Ja, so für 15 bis 20 Leute".

Ich mache gerne Nachtisch. Besonders gerne mache selber Mousse au chocolat weil ich es selber so gerne esse. :)
Dafür reichte mir aber die Zeit nicht und deshalb gab es diesen Schichtkuchen.
Achtung, das ist eine ziemlich Bombe, aber man muss bedenken, dass man ja selber nur ein klitzekleines bißchen davon isst und verteilt auf die Masse von Leuten geht es dann schon wieder.

Du brauchst:
3 fertige Tortenböden (die man auch für Obstkuchen nehmen kann)
3 Becher Sahne
3 Sorten Obst (ich habe Kirschen, Pfirsiche und Mandarinen genommen) entweder frisch oder aus der Dose

So geht es:
Ersten Tortenboden in die Schale krümeln,
erste Lage Obst auf die Krümel geben
ersten Becher Sahne schlagen und auf dem Obst glattstreichen.
Zweiten Tortenboden kümeln,
zweite Lage Obst auf die Krümel geben,
zweiten Becher Sahne schlagen und auf dem Obst glattstreichen.
Dritten Tortenboden krümeln,
dritte Lage Obst auf die Krümel geben

dritten Becher Sahne schlagen und auf dem Obst glattstreichen.


Nun kann das Ganze noch etwas in den Kühlschrank und man kann es oben drauf noch ein bißchen verzieren, wenn man mag. Z. B. mit geriebener Schokolade oder Kokosraspel oder so.



Schmeckt unheimlich gut, man muss unbedingt von allen Schichten nehmen, daher sieht es auf dem Teller dann nicht soooooo schön aus. Aber es soll ja vor allem gut schmecken und schnell gehen oder?

Unbedingt mal ausprobieren!

Schöne sonntägliche und tatsächlich auch mal wieder sonnige Grüße von Eurer Sticheldeern

Donnerstag, 2. September 2010

Ich liebe das Ende der Saison


Seit gestern Abend bin ich wieder zurück in der Heimat. Schade, ich hätte mir gerne noch länger den Wind um die Ohren wehen lassen. Auch Anton wäre gerne noch geblieben:


Hä? Wie zurück? Schon?


Ein bißchen packt mich schon wieder das Fernweh. Ich bin einfach zu gerne am Meer und wann immer es geht, fahre ich hin. Besonders mag ich das Meer auch dann, wenn die Saison zu Ende ist und kaum noch jemand am Strand ist. Es kann mir gar nicht zu doll der Wind um die Nase wehen.

Ist es nicht wunderschön hier? Ich mag dieses Bild mit den schlafenden Strandkörben. Es hat so etwas Ruhiges, aber auch Wehmütiges. Ende der Saison eben...